riskScore

Was ist ein riskScore?

Der vom minFraud-Dienst ermittelte riskScore ist ein Wert für die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Transaktion als betrügerisch herausstellt. Online-Händler entscheiden anhand des riskScore-Wertes, ob eine Transaktion akzeptiert, zurückgewiesen, manuell überprüft oder zur Prüfung an zusätzliche Dienste weitergeleitet werden soll.

Der riskScore-Wert wird in Prozent ausgedrückt und liegt daher zwischen 0,01 und 100. Beispiel: Bestellungen mit einem riskScore-Wert von 20,00 haben eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit, sich als Betrug zu erweisen, solche mit einem riskScore-Wert von 0,10 haben eine 0,1-prozentige Wahrscheinlichkeit.

Wie wird der riskScore-Wert bestimmt?

Der riskScore-Wert wird durch statistische Analyse der folgenden Faktoren bestimmt::

    • Zuverlässigkeit und Echtzeitüberwachung von:
    • IP-Adressen
    • Geräten
    • E-Mail-Adressen
  • Standortprüfungen
  • Proxyerkennung
  • Bankleitzahlprüfungen
  • Das minFraud-Netzwerk
  • Bei welchem riskScore-Wert soll ich Transaktionen akzeptieren, zurückweisen oder manuell überprüfen?

    Es gibt keine bestimmten riskScore-Werte, um eine Transaktion zu akzeptieren, zurückzuweisen, manuell zu überprüfen oder an zusätzliche Dienste zur Prüfung weiterzuleiten. Wenn Sie für Sie passende Schwellenwerte bestimmen, sollten die Kosten von Rückerstattungen und verlorenen Waren, für die manuelle Überprüfung, für zusätzliche Dienste sowie für fälschlicherweise zurückgewiesene Bestellungen mit in die Entscheidung einfließen.

    Wir empfehlen als Strategie, anfänglich alle Bestellungen mit niedrigen riskScore-Werten (z. B. 3,00 und darunter) automatisch zu akzeptieren, die mit hohen riskScore-Werten (z. B. 70,00 und darüber) automatisch zurückzuweisen und alle anderen Transaktionen manuell zu überprüfen. Wenn Sie die riskScore-Werte für die manuell zu überprüfenden Transaktionen eine Zeit lang beobachtet haben, können Sie die Schwellenwerte so anpassen, dass der manuelle Prüfaufwand reduziert wird.

    Unten finden Sie die Verteilung der riskScore-Werte von allen minFraud-Benutzern. Mit diesen Informationen können Sie abschätzen, wie viele Bestellungen bei den von Ihnen gewählten Schwellenwerten genehmigt, abgelehnt oder zur weiteren Überprüfung zurückgehalten werden. Bitte beachten Sie, dass die Verteilung Ihrer riskScore-Werte von diesen Durchschnittszahlen abweichen kann.

    Ungefähre Verteilung der riskScore-Werte aller minFraud-Kunden
    riskScore-Bandbreite Prozent der in die Bandbreite fallenden Bestellungen
    0.10 - 4.99 90%
    5.00 - 9.99 5%
    10.00 - 29.99 3%
    30.00 - 99.99 2%

    What is device tracking and how does it affect the riskScore?

    The device tracking add-on for the minFraud service identifies devices as they move across networks and enhances the ability of the minFraud service to detect fraud. If a fraudster changes proxies while they are browsing your website or between visits to your website, you will observe an increased proxyScore and riskScore in the minFraud output associated with their transactions.

    Implementing device tracking requires only that you use some JavaScript code in your site, which passes information about your clients' devices (laptops, tablets, etc.) to the minFraud service for use in detecting fraud.

    Wie verhalten sich die Parameter für Punktwert und Erklärung zum riskScore zu tun?

    Die minFraud-Versionen 1.2 und älter liefern Felder für Punktwert und Erklärung. Der Punktwert wird mit einer einfachen statischen Formel berechnet, und die Erklärung ist eine Schilderung des Punktwerts. Der Punktwert ist inzwischen als veraltet markiert. (Der Punktwert wird bis 1. Januar 2014 für solche Kunden unterstützt, die noch nicht zum riskScore übergegangen sind.)

    Weder Punktwert noch Erklärung haben etwas mit dem riskScore zu tun. Wir empfehlen unseren Kunden dringend, bei der Entscheidung, ob Transaktionen akzeptiert, zurückgewiesen oder zur manuellen Überprüfung weitergeleitet werden, den riskScore zurate zu ziehen und Punktwert und Erklärung zu ignorieren.